AO-SF im Leben von Familien: Zwischen Unsicherheit und Aufbruch
Austausch statt Alleinsein!
Unser Austauschabend zum AO-SF-Verfahren am 23. Februar hat eindrucksvoll gezeigt, wie hoch der Bedarf an Orientierung, persönlicher Einordnung und gegenseitigem Austausch ist. Zahlreiche Eltern, pädagogische Fachkräfte sowie Engagierte aus der Eltern- und Bildungsarbeit kamen miteinander ins Gespräch. In einer offenen und respektvollen Atmosphäre teile die Referentin Karin Bültbrune ihr Wissen, klärte Fragen und ging zusammen mit den Teilnehmenden auf individuelle Handlungsmöglichkeiten ein.
Besonders deutlich wurde: Das AO-SF-Verfahren darf keine Herausforderung sein, die Eltern allein bewältigen müssen. Es braucht mehr unabhängige Beratungsangebote, transparente und verständliche Informationen sowie konkrete Anlaufstellen für Sorgeberechtigte.
Gerade im mehrsprachigen Bereich besteht weiterhin großer Handlungsbedarf. Eltern mit Einwanderungsgeschichte stehen neben der Komplexität des Verfahrens häufig vor zusätzlichen sprachlichen Hürden. Qualifizierte Dolmetscher*innen und mehrsprachige Informationsmaterialien sind daher unerlässlich.
Der Abend hat Mut gemacht und gezeigt, wie wichtig begleitende, niedrigschwellige Austauschformate sind. Wir danken allen Teilnehmenden, die sich eingebracht haben und diesen Austausch mitgestaltet haben!








