ELTERN MISCHEN MIT

Ansprechpartner
Peter Ivankovic, Geschäftsführer

ELTERN MISCHEN MIT-
Mitwirken heißt verändern

Miteinander leben, voneinander lernen, zueinander stehen

Inhalt

Kinder mit Zuwanderungsgeschichte bilden schon heute vielerorts die Mehrheit der Schülerzahlen in NRW oder werden dies durch demografische Veränderungen in naher Zukunft tun. In den verschiedenen Gremien des Bildungssystems, z.B. Elternräten und Schulpflegschaften, sind Eltern mit Migrationsgeschichte bisher aber unterrepräsentiert. Menschen mit Zuwanderungsgeschichte prägen dieses Land maßgeblich mit. Ihre Kinder sind ein integraler Bestandteil nordrhein-westfälischer Schulen. Eltern mit Migrationshintergrund haben eine starke Motivation, ihre Kinder beim Thema „Bildung und Zukunft“ zu begleiten und zu fördern. Ihre Bedürfnisse, Interessen und Ansprüche gilt es zukünftig stärker zu fördern und zu nutzen.

Das Modellprojekt bietet ein breitangelegtes Qualifizierungsangebot für Eltern mit Zuwanderungsgeschichte in den drei Projektregionen Dortmund, Duisburg und dem Bergischen Land.

Ziel

Gemeinsam mit MSO vor Ort sollen im Rahmen des Projekts Strukturen aufgebaut werden, durch die während und vor allem nach Abschluss des Projektes das Angebot von Weiterbildungsveranstaltungen für Eltern mit Hilfe der ausgebildeten Multiplikatoren langfristig gewährleistet werden kann. Die MSO stehen auch als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung.

Teilnehmer*innen

Teilnehmen können alle interessierten Eltern und alle weiteren interessierten erwachsenen Personen, besonders aus dem Einzugsgebiet der Modellregionen.

Unsere Projekt-Homepage

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Ansprechpartner

Regionale Ansprechpartner

Duisburg

Zentrum für Integrations- und Migrationsarbeit (Ziuma) e.V.
Ansprechpartnerinnen: Karina Jelel, Ipek Gedik
Musfeldstr. 161 – 163, 47053 Duisburg
0203-72836635 oder Handy 01578 9378599
jelel@ziuma.de | www.ziuma.de

Dortmund


Chancengleich in Europa e.V.
Ansprechpartnerin: Ingibjörg Pétursdóttir
Hörder Bahnhofstraße 6, 44263 Dortmund
0231-28676640 oder Handy: 0173 - 5142076
info@ch-e.eu | www.ch-e.eu

Bergisches Land

Elternnetzwerk NRW Integration miteinander e.V.
Ansprechpartner: Sevda Yildirim
Neustraße 16 – 40213 Düsseldorf
0176-73316786, 0174 - 39 30 469  oder 0211 63553266
sevda.yildirim@elternnetzwerk-nrw.de | www.elternnetzwerk-nrw.de

Ansprechpartner beim Projektträger

Peter Ivankovic

Tel: 0211 - 63 55 32 60
E-mail: peter.ivankovic@elternnetzwerk-nrw.de

Berichte

Fortbildungsreihe  Eltern-Moderator*in – Zusatzmodul: Arbeit mit geflüchteten Eltern

Elternmoderator*innen bilden sich weiter

Nach der erfolgreichen Ausbildung von zahlreichen Elternmoderator*innen in unseren drei Projektregionen fand am vergangenen Wochenende ein Zusatzmodul zur „Arbeit mit geflüchteten Eltern“ statt. Das Wochenendseminar wurde in Dortmund durch den regionalen Partner „CHANCENGLEICH in Europa e.V.“ organisiert. 17 Elternmoderator*innen nahmen daran teil.

Die Referenten der Weiterbildungseinrichtung „Forum Eltern und Schule (FESCH)“ nahmen die sehr interessierten Elternmoderator*innen mit auf eine Reise in eine für sie größtenteils neue Welt. Es wurde unter anderem über Fluchterfahrungen, Asylrecht und Rechte und Pflichten von Asylsuchenden diskutiert.

Zwei Vertreter*innen des Kommunalen Integrationszentrums in Dortmund informierten die Elternmoderator*innen aus Dortmund über die Situation der Flüchtlingskinder in den Schulen und Kitas in Dortmund. Außerdem erhielten die Elternmoderator*innen Informationen über Ansprechpartner*innen für Geflüchtete, Institutionen bei denen Flüchtlinge Informationen und Unterstützung erhalten können und Kooperationspartner*innen in der Arbeit mit Flüchtlingen vor Ort. Die Elternmoderator*innen aus der Region Bergisches Land und Duisburg wurden durch den regionalen Partner „ZIUMA e.V.“ und das Elternnetzwerk über die regionalen Gegebenheiten und Ansprechpartner und interessante Institutionen informiert.

2. Teil der Fortbildung der „Eltern-Moderator*innen“ in Wuppertal

Im Rahmen des Projektes „Eltern mischen mit – Mitwirken heißt verändern!“, fand vom 06. – 07. Mai 2017 der zweite Teil der Fortbildung zum/zur „Eltern-Moderator*in“ in den Räumlichkeiten der Ver.di in Wuppertal statt.

Am ersten Tag erhielten die 20 Teilnehmer*innen die Möglichkeit zahlreiche Fragen zum Thema „Schule“ mit Lehrer*innen mit Zuwanderungsgeschichte zu diskutieren. Um die Zusammenarbeit von Eltern und Lehrkräften zu verbessern, ist es wichtig auch die Sichtweise der Lehrerkräfte kennen zu lernen.

Am Nachmittag wurde den Teilnehmer*innen das Elternnetzwerk NRW vom Vorsitzenden Erol Çelik vorgestellt und zahlreiche Infomaterialien für die zukünftige Arbeit mit den Eltern überreicht.

Am 2. Tag wurden vier Gruppen für die Praxisphase gebildet. In der Praxisphase werden die Moderator*innen im Tandem Veranstaltungen in Elterncafés, Kitas, Schulen, Migrantenvereinen usw. mit Eltern durchführen. In den Gruppen wurde das Organisieren und Durchführen der Veranstaltungen geplant und besprochen. Darüber hinaus wurden Methoden für eine kompetente Moderation eingeübt.

Am Ende der Fortbildung informierte die Regionale Ansprechpartnerin Frau Sevda Yildirim über den weiteren Verlauf der Fortbildung. In Anschluss erhielten die Teilnehmer*innen von den Moderatoren Rainer Kopp und Lars Meier vom „Forum für Eltern und Schule (FESCH)“ ihre Teilnahmebescheinigungen.

Die Eltern-Moderator*innen aus unterschiedlichen Herkunftsländern waren sehr zufrieden mit den beiden Fortbildungstagen. Alle freuen sich jetzt darauf mit sichtbar großer Motivation in die Arbeit mit anderen Eltern einzusteigen.

„Eltern mischen mit!“ – Praxisphase hat begonnen

Nach Abschluss des ersten Teils der Fortbildungsreihe zum/zur „Eltern-Moderatorin“ in den Modellregionen Dortmund, Duisburg und im Bergischen Land, beginnt nun im zweiten Teil die Praxisphase für die Teilnehmer*innen.

Die Praxisphase der Fortbildung zum/zur „Eltern-Moderator*in“ hat begonnen. In allen drei Modellregionen wurden die Teilnehmer*innen in so genannten „Moderatoren-Familien“ zusammengefasst. Jede dieser Familien umfasst zwei und mehr Mitglieder, wenn die Gruppe zu groß war, wurden noch Untergruppen gegründet. Insgesamt wurden 12 Familien gegründet, je vier pro Standort. Ein wichtiges Kriterium hierbei war unter anderem die räumliche Nähe der Teilnehmer*innen, z.B. die Stadtteilzugehörigkeit.

In ihren Familien planen die Teilnehmer*innen gemeinsam die Umsetzung von Elternveranstaltungen in den Schulen und Kitas. Da die Dortmunder als erste mit der Fortbildung begonnen hatten, ist die Umsetzung der Praxisphase hier auch schon am weitesten fortgeschritten. Bisher haben 17 Veranstaltungen mit 135 Eltern stattgefunden. Themen waren: Schulpflicht, Deutsches Schulsystem, Mitwirkungsmöglichkeiten in KiTa und Grundschule, Mehrsprachigkeit und Gesundheitsförderung im Kindesalter. Es gab auch bereits erste Anfragen vom Kommunalen Integrationszentrum und von Schulen aus Marl und Bochum.

In Duisburg und dem Bergischem Land ist der große Einstieg im Anschluss an den Ramadan und die Sommerferien für Anfang September geplant. Die Vorbereitungen laufen aber bereits jetzt auf Hochtouren.

Zwei abwechslungsreiche und ergebnisreiche Tage! – Bericht von der Fortbildung zum/zur „Eltern-Moderator*in“ in Duisburg

Im Rahmen des Projekts „Eltern mischen mit – Mitwirken heißt verändern!“ fand vom 18. – 19. März 2017 in Duisburg der zweite Teil der Fortbildung zum/zur „Eltern-Moderator*in“ statt. Veranstaltungsort war erneut die Mensa der Globus Gesamtschule.

Thema des ersten Tages war das deutsche Schulsystem. Die Informationen wurden nicht durch Vorträge vermittelt, Ausgangspunkt waren vielmehr die Fragen der 26 Teilnehmer*innen. Hierzu teilten sich die Teilnehmenden in drei Gruppen auf. Es waren Expert*innen aus dem „Projekt Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte“ geladen. Diese wurden in drei Runden jeweils von einer anderen Gruppe befragt. Die Teilnehmer*innen bekamen so die Gelegenheit, alle drei Expert*innen zu befragen. Daran anschließend werteten die Gruppen die Antworten für sich aus. Im Kern ging es darum zu erfahren, wie die deutsche Schule und die Lehrkräfte "ticken" und nicht zuletzt auch darum, wie eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrenden sinnvoll gestaltet werden kann.

Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer*innen am Nachmittag vom Elternnetzwerk eine Tasche mit zahlreichen Informationsmaterialien. Mit dabei unter anderem das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, denn alle hier lebenden Eltern haben ein verbürgtes Recht auf Mitsprache.

Am zweiten Tag ging es um die Planung und Durchführung eigener Veranstaltungen mit Elterngruppen. In Kleingruppen erarbeiteten die Teilnehmer*innen erste Entwürfe für mögliche Schwerpunktthemen und Einsatzorte. Am Nachmittag wurden dann zahlreiche Ablaufpläne für verschiedene Elternveranstaltung erarbeitet. Inhalte eines typischen Ablaufplans waren: die genaue zeitliche Planung und Gestaltung eines Themas, der Veranstaltungsablauf wie z.B. die Begrüßung, ausreichender Raum für Fragerunden und Diskussionen usw.

Am Ende der Fortbildung bekamen die Teilnehmer*innen eine Teilnahmebestätigung ausgehändigt. Alle Anwesenden waren überaus zufrieden mit dem Verlauf der Fortbildung, dem Arbeitsklima, den verwendeten Materialien und der eigenen Lernergebnisse. Alle fühlten sich gut vorbereitet für die als nächstes anstehende Praxisphase. Ein besonderer Dank gilt den beiden fachlichen Leitern Rainer Kopp und Lars Meyer und den Kolleginnen Ipek Gedik und Karina Jelel von unserem Regionalpartner ZIUMA e.V. für die tolle Organisation.

Tolle zweite Fortbildungseinheit zum/zur „Eltern-Moderator*in“ in Dortmund!

Am 4. - 5. März fand die zweite Fortbildungseinheit zum/zur „Eltern Moderator*in“ statt, Veranstaltungsort war dieses Mal die Libellengrundschule in Dortmund Eving. Die Teilnehmer*innen waren durchweg zufrieden.

Im Mittelpunkt des ersten Tages stand vor allem der Austausch mit Lehrer*innen, die sich im „Projekt Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte“ engagieren. Die Teilnehmer*innen stellten viele Fragen und diskutierten eifrig über Chancen und Herausforderungen ihrer Kinder in der Schule, aber auch über ihre eigenen Möglichkeiten, selbst im Schulleben aktiv mitzuwirken. Die anwesenden Lehrer*innen betonten nochmal die Bedeutung und Wichtigkeit der aktiven Mitwirkung von Eltern mit Migrationshintergrund.

Am zweiten Tag drehte sich alles um die Durchführung eigener Elterngruppen durch die Teilnehmer*innen. Es wurden Konzepte für unterschiedliche Schwerpunktthemen erarbeitet, z.B. für Informationsveranstaltungen zum deutschen Schulsystem, Mitwirkung von Eltern in Kindertagesstätten und in Schulen, Bedeutung der Muttersprache beim Erlernen der Zweitsprache Deutsch.

In Kleingruppen und Tandems machten sich die Teilnehmer*innen auch erste Gedanken zu den Einsatzorten ihrer Elternveranstaltungen, z.B. in Kindertageseinrichtungen, Schulen, Elterncafés, Migrationsvereinen, Gesprächskreisen.

Am Ende der Fortbildung erhielten alle Teilnehmer*innen ein Teilnahmezertifikat und eine Tasche mit allen Unterrichts- und Informationsmaterialien überreicht.

Die Fortbildung wird in Dortmund vom Elternnetzwerk in Kooperation mit dem „Forum Eltern und Schule“ und dem Verein CHANCENGLEICH in Europa e.V. durchgeführt. Als nächstes steht die Praxisphase an. Die Teilnehmer*innen sollen eigene Elterngruppen leiten.

Erfolgreicher Projektstart von „Eltern mischen mit!“ auch in Duisburg und Wuppertal

Auch in Duisburg und Dortmund sind die ersten Fortbildungen zum/zur „Eltern-Moderator*in“ erfolgreich angelaufen. In Duisburg haben sich vom 28.01. - 29.01.2017 26 Teilnehmer*innen in der Mensa der Globus Gesamtschule zum ersten Seminar der Fortbildungsreihe getroffen. In Wuppertal durfte das Elternnetzwerk zwei Wochen später 17 Teilnehmer*innen in den Räumen von V.erdi begrüßen. Geleitet wurden die Fortbildungen von den Moderatoren Rainer Kopp, Lars Meyer und Ulrich Sternitzke vom „Forum Eltern und Schule“ (FESCH).

In beiden Standorten diente der erste Seminartag den Teilnehmer*innen zum gegenseitigen Kennenlernen. Die Teilnehmer*innen kamen aus türkischen, kurdischen, syrischen, marokkanischen, italienischen, spanischen, kasachischen, irakischen, marokkanischen, somalischen und bosnischen Vereinen.

Um einen möglichst intensiven Austausch zu ermöglichen, wurde vorwiegend in Kleingruppen gearbeitet. Im Zentrum stand dabei die Frage, über welche Kompetenzen ein/e Moderator*in verfügen sollte. Darüber hinaus wurde auch über die Rolle und Aufgabe von Eltern-Moderator*innen diskutiert. Im zweiten Teil des Tages erhielten die Teilnehmer*innen dann die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen für die Eltern-Arbeit zu entwickeln und zu präsentieren.

Der zweite Seminartag begann mit einem interaktiven Vortrag über die gesetzlichen Grundlagen der Elternmitwirkung. Die Teilnehmer*innen erhielten Informationen über das Schulgesetz und über die Struktur und Aufgaben von Schulpflegschaften. Der Nachmittag war für die Praxis bestimmt. Anhand von Rollenspielen wurden typische Krisensituationen an Schulen aufgearbeitet und analysiert, wie sie vielen Eltern vertraut sein dürften. Im Anschluss wurde sich darüber ausgetauscht, wie Eltern-Moderator*innen in solchen Fällen vorgehen könnten.

Am Ende des Seminars waren die Teilnehmer*innen in beiden Standorten mit dem Verlauf und der Atmosphäre während der Fortbildung sehr zufrieden Die Vorfreude auf das nächste Seminar war bei allen deutlich spürbar. Als besonders positiv wurde die Zusammenarbeit und Kommunikation der Teilnehmer*innen untereinander empfunden.

Auch die Moderatoren und Regionalen Ansprechpartner des Projektes nahmen viele Anregungen und Fragen mit. Das zweite Seminar der Fortbildungsreihe findet in Duisburg vom 18. – 19. März und für das Bergische Land am 06. - 07. Mai 2017 in Wuppertal statt.

Erste Fortbildungseinheit zum/zur „Eltern-Moderator*in“ in Dortmund

In Dortmund war das Interesse an der Fortbildung zum/zur „Eltern-Moderator*in“ riesengroß. 36 Teilnehmer*innen aus über 10 Nationalitäten kamen an beiden ersten Fortbildungstagen am 14. und 15. Januar in den Räumlichkeiten des Gehörlosenzentrums im Unionsviertel in Dortmund zusammen. Männer und Frauen, jung und alt, schwarz und weiß, Eltern und (noch) keine Eltern.

Zu Beginn der Fortbildung standen zunächst viele Fragen im Raum: Was tun Eltern-Moderator*innen? Was müssen sie wissen und können? Was kann man später mit der Fortbildung anfangen? usw. - Viele Fragen, die sich im Laufe der beiden Tage auch geklärt werden konnten.

Die Teilnehmer*innen saugten die Informationen der beiden Trainer Rainer Kopp und Lars Meyer vom „Forum Eltern und Schule“ förmlich auf. Vor allem die vielfältigen interaktiven Unterrichtsmethoden kamen sehr gut an. So wurde hauptsächlich in Gruppen gearbeitet und ausgehend von den eigenen Erfahrungen mit Kindergarten und Schule viel diskutiert, aber auch konkretes Wissen, z.B. über das NRW Schulgesetz und die Bedeutung der  Klassen- und Jahrgangsstufenpflegschaft vermittelt.

Die Teilnehmer*innen waren sehr zufrieden mit dem Wochenende und freuen sich nun auf den zweiten Termin, der am 3. und 5. März stattfinden wird. Unterstützung bekommen die Teilnehmenden vor Ort durch den regionalen Kooperationspartner CHANCENGLEICH in Europa e.V. in Dortmund.

Ein Auftakt der Mut macht!

Die erste Auftaktveranstaltung des Projekts „Eltern mischen mit – Mitwirken heißt verändern!“ in Dortmund war ein voller Erfolg! Über 30 Anmeldungen für die Fortbildung zur/zum „Eltern-Moderator* in“ sind bereits eingegangen.

Über 60 Personen kamen zur ersten Auftaktveranstaltung des neuen Modellprojekts „Eltern mischen mit – Mitwirken heißt verändern!“ am 3. Dezember 2016 in den Saal „Westfalia“ des Rathauses der Stadt Dortmund. Oberbürgermeister Ullrich Sierau ließ es sich nicht nehmen, die Teilnehmer*innen persönlich willkommen zu heißen: „In Dortmund leben Menschen aus über 180 Ländern. Es ist vorbildlich, dass sie alle an einem Samstag hierhergekommen sind“ (Ullrich Sierau, Oberbürgermeister).

Dortmund war die erste von insgesamt drei Auftaktveranstaltungen des landesweiten Modellprojekts des „Elternnetzwerk NRW – Integration miteinander e.V.“. In seiner Begrüßung betonte der Vorsitzende Erol Ҫelic noch einmal den Kerngedanken des Projekts: „An vielen Schulen in unserem Land sind Kinder und Jugendliche mit Zuwanderungsgeschichte in der Mehrheit. Es ist wichtig, dass sich ihre Eltern noch stärker in den Mitwirkungsorganen von Schulen und Kindertagesstätten (z.B. Klassen- und Schulpflegschaften) engagieren“ (Erol Ҫelic, Vorsitzender).

Im Anschluss stellte der Geschäftsführer des Elternnetzwerks, Peter Ivanković, Inhalt und Ablauf des Modellprojekts vor. In 2017 wird das Elternnetzwerk Fortbildungen zum/zur „Eltern-Moderator*in“ in den Modellregionen Dortmund, Duisburg oder Bergisches Land (Wuppertal) durchführen. Ziel ist es, regional nachhaltige Unterstützungsstrukturen für Eltern mit Zuwanderungsgeschichte aufzubauen. Eltern-Moderator*innen sollen Informationsveranstaltungen und Gesprächsrunden von Eltern mit schulpflichtigen Kindern initiieren und moderieren. Auf diese Weise können sich Eltern gegenseitig stärken und unterstützen, um in der schulischen Mitwirkung aktiv zu werden. Verantwortlich für Inhalt und Durchführung der Fortbildungen ist das „Forum Eltern und Schule“, eine staatlich anerkannte Einrichtung der politischen Bildung. Finanziert wird das Projekt durch die Landesregierung NRW.

Im weiteren Verlauf der Auftaktveranstaltung erhielten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, neben zahlreichen Informationen auch alle beteiligten Projektpartner und die Dozenten der Fortbildungen kennenzulernen. Darüber hinaus konnten sie in Kleingruppen und angenehmer Atmosphäre auch selbst Fragen und Wünsche einbringen und miteinander diskutieren. Die Teilnehmer*innen nutzen dieses Angebot sehr gut. Die beiden Moderatoren der Auftaktveranstaltung, Rainer Kopp und Lars Meyer vom „Forum Eltern und Schule“, hatten beide Hände voll zu tun, die vielen Vorschläge und Ideen zu sammeln und aufzunehmen.

Frau Ingibjörg Pétursdóttir, regionale Ansprechpartnerin des Projekts vom Verein „CHANCENGLEICH in Europa e.V.“, war am Ende der Veranstaltung sehr zufrieden: „Es war toll! Alle Teilnehmer*innen haben unglaublich aktiv mitgearbeitet, es hat sich wirklich gelohnt!“. In nur wenigen Wochen hatten sie und ihr Team die Veranstaltung organisiert. Der Dank sind jetzt die mehr als 30 Anmeldungen, die noch auf der Auftaktveranstaltung für die Fortbildung in Dortmund ausgefüllt wurden.

Die zweite Auftaktveranstaltung findet am 10. Dezember 2017 in der Cubus Kunsthalle in Duisburg statt: http://www.cubus-kunsthalle.de/.

Zufriedenheit mit Auftaktveranstaltung

Große Zufriedenheit der Teilnehmer*innen mit der Auftaktveranstaltung des Elternnetzwerks zum Projekt „Eltern mischen mit“ am 10. Dezember 2016 in Duisburg.

Über 60 Personen kamen auch zur zweiten Auftaktveranstaltung des Projekts „Eltern mischen mit – Mitwirken heißt verändern!“ am 10. Dezember 2016, diesmal in Duisburg. Als Vertreter der Stadt begrüßte der Beigeordnete Herr Thomas Krützberg die Anwesenden. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Vorstellung der geplanten Fortbildung zum/zur „Eltern-Moderator*in“ ab Januar 2017.

In Kleingruppen erhielten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, ihre Wünsche und Anregungen zu diskutieren und einzubringen und so über den Inhalt der Fortbildung mitzubestimmen.

89 Prozent der Teilnehmer*innen zeigten sich im Anschluss zufrieden mit dem Inhalt und Verlauf der Auftaktveranstaltung, 63,6 Prozent sahen ihre Erwartungen sogar als vollständig erfüllt an. Das sind überaus positive Werte, über die wir uns sehr freuen. Den höchsten Wert erzielte die Frage, ob die Veranstaltung für die Vereinsarbeit sinnvoll war. Nahezu 94 Prozent stimmten dem zu. Lediglich 3,3 Prozent der Teilnehmer*innen gaben an, nicht zufrieden gewesen zu sein. Das nächste Mal möchten wir auch diese Teilnehmer*innen begeistern, daran arbeiten wir, versprochen!

Am Ende der Veranstaltungen fragt das Elternnetzwerk die Teilnehmer*innen regelmäßig nach ihrer Zufriedenheit. Hierzu wird ein Fragebogen mit 11 Fragen verteilt. Die Bewertung erfolgt auf einer Skala von 1 – 4. Ziel der Befragung ist es, Anregungen und Verbesserungsvorschläge zu erhalten, um auf diese Weise die Qualität unserer Angebote stetig zu verbessern.
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